Seit Jahren besteht das Problem, dass die Abschlüsse von berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen einerseits und die Abschlüsse der Dualen Berufsausbildung (Lehre) andererseits wechselseitig schlecht bis gar nicht anerkannt werden.
Das führt zum Beispiel dazu, dass ein/e AbsolventIn der Handelsschule nochmals den Lehrberuf Bürokauffrau/mann lernen muss, um zu einem Job zu kommen.
Um diese Situation zu ändern und endlich Verbesserungen und die gerechtfertigte Anerkennung der Schul- und Lehrabschlüsse zu erreichen, gibt es das "Bündnis Berufsberechtigungen".
Auf unsere Bitte hin wurde eine parlamentarische Anfrage an den zustänidgen Bundesminister gestellt. Die Antwort dazu war allerdings eher unbefriedigend.
Im Frühjahr 2011 gab es eine Fülle von Gesprächen zwischen den Sozialpartneren, dem Wirtschaftsministerium und dem Bildungsminsterium, die am 12. Mai 2011 zu einer provisorischen Einigung geführt haben.
Leider konnte die ArbeitgeberInnengruppe in den folgenden Sitzungen des Bundesberufsausbildungsbeirates dann doch keiner Lösung zustimmen, sodass die Verhandlungen als gescheitert anzusehen wurden.
Wir werden ab Herbst 2011 eine Kampagne zu diesem Thema starten und dafür kämpfen, dass es zu einer besseren und gerechteren Regelung kommt.
Wir laden alle SchülerInnen, AbsolventInnen aber auch die Eltern, LehrerInnen und DirektorInnen ein, bei dieser Aktion mitzumachen.